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Dienstag, 13. Juli 2010, 00:14

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Mittwoch, 6. Mai 2009, 13:43

Mathematik und Kameldung

Im Bestreben, das einst vorbildliche deutsche Schulsystem zu einer (Aus)Bildungskarikatur zu degradieren, ist den BRD-Bildungsdilettanten ein gewisser Eifer nicht abzusprechen.
Das fängt mittlerweile schon in den Grundschulen an, wo man durch Schaffung der selbstverwalteten Schulen den Eltern, im Bestreben, für ihre Kleinen eine möglichst gute Note für tagelanges Fernsehen zu erzwingen, durch Mitsprache in schulischen Angelegenheiten entgegengekommen ist. Da wird die für Hausaufgaben aufzubringende Zeit maximal auf eine halbe Stund pro Tag fixiert, damit dem sonst überforderte Nachwuchs genügend Zeit fürs „Handy“-Telefonieren oder die Berieselung durch Verblödungsmedien bleibt.
Und damit auch die ekeligen „Streber“ nicht allzu viel mit nützlichem Wissen belastet werden, haben die Eltern an vielen Schulen die Einführung von „Projektwochen“ bestimmt. In den müssen die Kinder dann, statt Mathematik oder anständiges Deutsch zu lernen, den Hans-Wurst im Theater-Stück oder den Zirkus-Clown im „Zirkusprojekt“ spielen. Gerade nicht benötigte Jungen lernen in längeren Übungspausen das Nähen, die Mädchen müssen irgendetwas Schrauben.

Damit die gebauchklatschten, vor Schulkompetenz besoffenen Eltern nun nicht glauben, es ginge auch ohne parasitäre staatliche Kultuseinrichtungen, rücken Letztere sich medienwirksam beim glotzsüchtigen Bundesbürger durch skurrile Maßnahmen ins rechte Licht.
Dabei geht man nach bewährtem Muster vor:
Zuerst wird dem Fernsehkonsumenten vorgeführt, wie toll das amerikanische Schulsystem ist. Man zeigt schöne, in Parks gelegene Schulen in den USA und deren kluge Absolventen, die (später) an irgendeiner Elite-Universität lehren. - Das will Michel auch für seine Kinder haben.
Und so verkünden unsere Volksverderber zu seiner riesigen Freude, sie werden nun auch die Strukturen der amerikanischen US-High-Schools übernehmen, damit aus dem bundesdeutschen Dummerchen auch ein Genie wird. Dem jubelnden BRD-Tölpel wird in seiner Leib- und Magenglotze natürlich nicht erklärt, dass die ihn verdummende Sendung von der amerikanischen Genieproduktion in einer amerikanischen Privatschule spielte, deren Besuch die Eltern mindesten 20.000 Dollar im Jahr kostet, und die kriminalitätsschwangere amerikanische High-School dagegen, die häufig auch als Brutstätte von Psychopathen fungiert, die staatliche Schule des amerikanischen Gemein-Elends ist, und rein gar nichts mit dem gezeigten amerikanischen Elite-Schulwesen zu tun hat.

Folglich macht sich der gutgläubige Pudelmützenträger dieser Tage abermals vor Freude in die Hose, weil seine Herrscher wieder einmal amerikanische Weisen in das einst erfolgreichste Schulsystem der Welt übernehmen:
„Teach first“ heißt das Projekt in reinem Hochdeutsch.
Im Rahmen diese Projektes sollen überflüssige Hochschulabsolventen zu Hilfslehrern, hochdeutsch auch „Fellows“ genannt, ausgebildet werden, die dann aus den fernsehsüchtigen, schulpflichtigen Dummköpfen des alten deutschen Bildungswesens die neue deutsche Bildungselite kreieren werden …- denkt zunächst der bildungskompetente bundesdeutsche Einfaltspinsel und nimmt sich fest vor, aus lauter Dankbarkeit sein Wahlkreuzchen…..... – Als wenn die Vaterlandsverräter in den Parlamenten jemals nur irgendeinen Gedanken an den Nachwuchs der so verachteten und gehassten deutschen BRD-Bevölkerung verschwendet hätten

Ernüchternd schreibt der „Schulspiegel“ dann auch, welche Voraussetzungen so ein „Fellow“ haben soll:

Zitat

„Gesucht wird die Elite - eine soziale Elite.
Wer erfolgreich durchkommt, soll an Schulen in den harten Gegenden von Berlin, Hamburg und Nordrhein-Westfalen unterrichten, in Neukölln, Wilhelmsburg, Duisburg-Marxloh.“


Na also, auf die Feinheit kommt es an.

Zunächst gilt festzuhalten, dass die „soziale Elite“ der wissenschaftlichen Elite vorgezogen wird - wie sollte es auch anders sein. Denn „soziale Eliten“ zeichnen sich weniger durch logische Denkkraft aus, wie sie in den Naturwissenschaften benötigt wird, als durch wirres Gutmenschengelaber, welches als soziale Kompetenz gedeutet wird, und heute vorrangiges Bildungsziel aller Schulformen ist (einige Gymnasien ausgenommen). Und diese „soziale Eliten“ rekrutieren sich aus so überlebenswichtigen Studienrichtungen wie Wirtschaftspädagogik, Soziale Arbeit (Bachelor), Psychologie oder irgendwelchen „Managing"-Hochschulgängen u.ä.


Sieht man sich an, in welchem Umfeld die „Fellows“ zum Einsatz kommen sollen - Neukölln, Wilhelmsburg, Duisburg-Marxloh - zeigt sich, um welche Klientel allein man sich in den Regierungsetagen sorgt:
Um unsere aggressive, häufig bewaffnet herumlaufende Bereicherer-Brut.
Diesen möchten unsere deutschhassenden Mu-Ku-Utopisten so gerne zur geistigen Überlegenheit gegenüber der bundesdeutschen Nachkommenschaft verhelfen. Und das versuchen sie jetzt, indem sie den Kindern orientalischer Kameltreiber das Einmaleins per Privatlehrer, hier „Fellow“ genannt, beizubringen versuchen, bei gleichzeitiger verdummender Austreibung desselben aus dem Nachwuchs des einheimischen Spaßkonsumenten.
Und das geschieht nun, indem Abdul und Aische für viel Geld des BRD-Steuerzahlers fruchtlos mit den Regeln der deutschen Sprache und der Mathematik konfrontiert werden, während der Nachwuchs des eingeborenen Spaßkonsumenten, seiner ihm zugedachten Bestimmung entsprechend, sich im Rahmen der Spaß- und Zirkus-Projekten schon einmal beim Kameldung-Sammeln übt……..sehr zur Freude seiner Eltern!

http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,611391,00.html

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