Frankreichs (Im)Migranten blasen heute zum „Sturm“.
RadioFrance Internationale meldet:
In Frankreich sollen Einwanderer am 1. März einen Tag lang die Arbeit niederlegen und jeglichen Konsum verweigern. Das ist die Forderung einer Initiative, die gegen die Ausländerpolitik der Regierung protestieren will.
Laut Hörfunk wollen die Zugewanderten sich zudem aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zurückziehen.
Aber auch handfeste Ziele spielen eine Rolle.
Seit Wochen sind mehrere tausend illegale Einwanderer im Streik, um ihre Einbürgerung zu erreichen. Insgesamt arbeiten nach offiziellen Schätzungen 200.000 bis 400.000 Menschen ohne gültige Papiere, viele davon als Bauarbeiter, Gaststättenpersonal, Haushaltshilfen oder Kindermädchen. Die Regierung hat am Wochenende damit gedroht, Unternehmen, die Illegale beschäftigen, zu schließen und von öffentlichen Aufträgen auszuschließen
Hier sei allerdings die Frage gestattet, inwieweit der Streik das öffentliche Leben in Frankreich einschränkt.
Eigentlich wäre es zu wünschen, und nicht nur in Frankreich, dass heute möglichst viele Migranten und Migrationsstämmige daran teilnehmen, um auszuloten, wie schwergewichtig sie für die Wirtschaft und Gesellschaft im allgemeinen, und für den Niedriglohnsektor im speziellen sind; - bei uns nicht zuletzt auch im Hinblick auf Harz IV.
http://www.rfi.fr/actude/articles/119/article_2002.asp