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1

Donnerstag, 29. April 2010, 10:39

Atomenergie und andere Energiegewinnung

@ PRO Erfurt:

Was die Atomenergie anbelangt, dürfte ich eine ähnliche Meinung wie Herr Merz vertreten. Ich kenne auch viele andere Rechte und Nationale, die realistisch genug sind zu erkennen, dass moderne Industrienationen auf absehbare Zeit nicht auf Atomkraft werden verzichten können. Übrigens gehört Udo Pastörs auch dazu, wie ich neulich erfreulicherweise feststellen konnte.

Man sollte mal überlegen was besser ist: Atomautarkie, wie sie ja auch der Iran anstrebt, oder Atomimport. Würde man die AKW von heute auf morgen abstellen, wären wir nämlich bester Kunde bei den französischen Atomenergieriesen.

Dass mittel- und langfristig auch alternative Optionen vorangetrieben werden müssen, steht ja auf einem ganz anderen Blatt Papier.

2

Donnerstag, 29. April 2010, 11:02

@ PRO Erfurt:

Was die Atomenergie anbelangt, dürfte ich eine ähnliche Meinung wie Herr Merz vertreten. Ich kenne auch viele andere Rechte und Nationale, die realistisch genug sind zu erkennen, dass moderne Industrienationen auf absehbare Zeit nicht auf Atomkraft werden verzichten können. Übrigens gehört Udo Pastörs auch dazu, wie ich neulich erfreulicherweise feststellen konnte.

Man sollte mal überlegen was besser ist: Atomautarkie, wie sie ja auch der Iran anstrebt, oder Atomimport. Würde man die AKW von heute auf morgen abstellen, wären wir nämlich bester Kunde bei den französischen Atomenergieriesen.

Dass mittel- und langfristig auch alternative Optionen vorangetrieben werden müssen, steht ja auf einem ganz anderen Blatt Papier.


Mit Atomenergie seit ihr auf de falschen Dampfer, weil euch die Risiken nicht bewusst sind. Nicht einmal ein Drittel des deutschen Stromes stamt aus Atomenergie. Es könnten locker ein paar Meiler abgeschaltet werden ohne dass du es je merken würdest, weil das deutsche Stromnetz sehr hohe Reserven vorhält. Unabhängigkeit von Öl- und Gasimporten wird die Atomkraft auch nicht bringen, da ein Vielfaches der heutigen Strommenge gebraucht würde, um zum Beispiel Autos von Benzin auf Elektro umzustellen. Rechnet man den Gesatenergieverbrauch hoch (also einschliesslich Transportfahrzeuge, Fernheizungen usw.) würden die heutigen Atomkraftwerke nicht einmal 10% des Gesamtverbrauches decken. Das würde bedeuten, dass etwa die 13-fache Zahl Atomkraftwerke gebraucht würde, um die Atomautarkie zu erreichen. Soviele mögliche Standorte gibt es in Deutschland gar nicht. Davon abgesehen würden die Preise für Uran in die Höhe schnellen. In der Nähe deiner Heimat werden derzeit die ersten "Offshore-Windparks" gebaut, also Windkraftanlagen auf hoher See. Genehmigt sind Anlagen mit etwa 2.500 MW Leistung, geplant ist ein Zehnfaches. Dies entspricht etwa 10-20 Atomkraftwerken. Es wäre allerdings möglich noch mehr dieser Anlagen zu bauen, da weder in der Nord- noch in der Ostssee alle möglichen Standorte verplant sind. Das ist wirklich zukunftsträchtig und autark. Fallt nicht auf die Atomlobby rein. Der Uranpreis wird weltweit mittelfristig stark steigen und ausserdem ist das Problem der Endlagerung nicht im Geringsten gelöst. Wer wirklich sein Volk und seine Heimat liebt und dem die Zukunft unserer Kidner wichtig ist, der sollte auf so einengefährlichen Unsinn, wie Atomkraft verzichten.

3

Donnerstag, 29. April 2010, 11:32

Also ich habe persönlich überhaupt kein Problem mit Atomenergie.
Würde sogar direkt neben einem Atommeiler wohnen, wenn das Bauland dadurch schön billig wäre, das ist nicht einfach so salopp daher gesagt, dass meine ich ernst.
Von daher: "Atomkraft ? ja bitte !"

Zumindest bis die Fusionstechnologie weit genug ausgereift ist, allzulange wird das ohnehin nicht mehr dauern.
Ab so 2060 wird es daher keine Energieprobleme mehr geben.
"Ein Wahrzeichen nur gilt: das Vaterland zu erretten!" - Ilias, 12. Gesang, 243 / Hektor

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4

Donnerstag, 29. April 2010, 11:34

Also ich habe persönlich überhaupt kein Problem mit Atomenergie.
Würde sogar direkt neben einem Atommeiler wohnen, wenn das Bauland dadurch schön billig wäre, das ist nicht einfach so salopp daher gesagt, dass meine ich ernst.
Von daher: "Atomkraft ? ja bitte !"

Zumindest bis die Fusionstechnologie weit genug ausgereift ist, allzulange wird das ohnehin nicht mehr dauern.
Ab so 2060 wird es daher keine Energieprobleme mehr geben.


Du würdest dann sogar strahlen!!!! :)
Beste Medizin gegen Demokratie: "Hybris"

5

Donnerstag, 29. April 2010, 21:52

Also ich habe persönlich überhaupt kein Problem mit Atomenergie.
Würde sogar direkt neben einem Atommeiler wohnen, wenn das Bauland dadurch schön billig wäre, das ist nicht einfach so salopp daher gesagt, dass meine ich ernst.
Von daher: "Atomkraft ? ja bitte !"

Zumindest bis die Fusionstechnologie weit genug ausgereift ist, allzulange wird das ohnehin nicht mehr dauern.
Ab so 2060 wird es daher keine Energieprobleme mehr geben.


Die Frage ist doch nicht, ob du neben eine Atommeiler wohnen wollen würdest, was zugegebenermaßen relativ ungefährlich ist, solange keine Strahlung austritt, sondern ob man hunderten der Generationen, die auf dich folgen werden, eine Endlagerung der Abfälle zumutet.

Ob die Kernfusionstechnologie überhaupt irdisch nutzbar ist sei mal dahingestellt, möglicherweise wird es auch in den nächsten tausend Jahren nicht wie gewollt funktionieren. Sich darauf zu verlassen gleich also einem Pokerspiel. Übrigens würde die Welt endgültig völlig globalisiert werden, wenn Energie in Unmengen und sehr billig verfügbar ist. Ob dies erstrebenswert ist sei mal dahingestellt.


Die Überschrift dieses Pfades lautet:
"Die relative Erfolglosigkeit der deutschen Rechten"

Es gibt viele Gründe, warum WIR so relativ erfolglos waren. Was bestimmt nicht zu diesen Gründen gehört sind inhaltliche Aussagen zu Themen wie Kernenergie, Spitzensteuersatz Gentechnik etc.
Was soll also die Diskussion zu diesem Thema hier ?

Was Leute wie Merz oder Sarrazin von einem Engagement im nationalen Lager abhält sind keine inhaltlichen Detailfragen, sondern Grundsätzliches. Das ist zum einen der Zustand des nationalen Lagers und zum einen die offenkundige Gefahr eines solchen Engagements.

Damit meine ich nicht nur die Ausgrenzung und Diffamierung wie sie jahrzehntelang als Demokraten bewährten Persönlichkeiten wie Schönhuber, Hirzel, Zeitler etc. widerfahren ist. Warum haben sich wohl Leute wie Hohmann oder Nitsche komplett bzw. in die Niederunghen der Kommunalpolitik zurückgezogen ?

Die Vorbereitungen einer Parteineugründung durch Jürgen Möllemann waren bis zu seinem Tod schon sehr weit fortgeschritten. Welche Wahlergebnisse hätte eine unverbrauchte Partei mit einem solchen politischen Talent an der Spitze wohl erringen können ?


Ich denke es liegt auch an den Inhalten, unter anderem auch die drei von mir Genannten. Was Merz, Sarrazin, Möllemann und Hohmann im nationalen Lager sollten, ist mir im Übrigen ein absolutes Rätsel.

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