Die Bund und Länder haben für den Spätsommer 50 Mio. Impfdosen gegen die sog. Schweinegrippe bestellt. Noch stretien sich Krankenkassen und Länder über die Finanzierung der Impfungen, da gibt es bereits erste kritische Stimmen zur Massenimpfung (sagen doch diverse Mediziner, normale Hygienemaßnahmen wie Händewaschen wären völlig ausreichend -wer auf Malle Eimersaufen macht, hat natürlich Pech).
Der Herausgeber des pharmakritischen "arznei-telegramms", Wolfgang Becker-Brüser, meint laut Spiegel-Online:
"Was wir hier erleben, ist ein Großversuch an der deutschen Bevölkerung"
Bis zu 250.000 Menschen könnten unter den Impffolgen zu leiden haben.
Auch die Kosten dürften noch weiter in die Höhe gehen:
Nach Informationen des SPIEGEL hat allein der Impfstoff beim Pharmakonzern GlaxoSmithKline 410 Millionen Euro gekostet. Die vom Gesundheitsministerium angegebenen Gesamtkosten von rund 650 Millionen Euro sind nur realistisch, wenn die Impfung von den Gesundheitsämtern vorgenommen wird. Wenn dagegen die niedergelassenen Ärzte die Impfung durchführen und der Impfstoff über die Apotheken bestellt wird, würde die Impfung mehr als eine Milliarde Euro kosten.
Sieht alles eher nach einem Konjunkturprogramm für die Pharmaindustrie aus als nach einem durchdachten Pandemieplan.
http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,639755,00.html