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1

Dienstag, 2. Februar 2010, 19:24

Eurosibirische Kolonialherren

In seiner neuesten Kolumne fordert der Eurosibirier Dr. Rigolf Henning (Volk in Bewegung, Umfeld des NPD-Bundesvorständlers Andreas Thierry) ein koloniales Besatzungsregime für Haiti. Der Herrenmensch Henning hält die Haitianer, weil von schwartafrikansicher Abkunft für unfähig und nichtwürdig über die Geschichte ihres Landes zu bestimmen. Die Kolonialzeit als Haiti französisch besetzt war nennt Henning als Musterbeispiel. Henning stört sich zwar am Überfall der USA im Jahr 1994 auf Haiti – man achte, aber sehr genau auf die Wortwahl – und zwar nichts aus grundsätzlichen Überlegungen heraus, sondern weil dies kein „brauchbares Ergebnis“ vorzuweisen gehabt hätte. Schwarze sind nicht in der Lage eine funktionierende Gemeinschaft auzubauen, so der „Volk in Bewegung“ Schreiberling, auch ein Staatenwesen könnten sie nicht führen. Dafür zählt der Chauvinist Henning zahlreiche Beispiele aus Afrika auf und zieht irgendwelche IQ-Vergleiche aus der Mottenkiste hervor. Lächerlicherweise fordert Henning das ausgerechnet Cuba in Haiti als Besatzungsmacht fungieren sollte. Cuba hatte in den letzten Jahren Haiti Unterstützung zukommen lassen und beobachtet die offensichtliche stille und heimliche Besetzung durch die USA mit großer Sorge.

Die Einlassungen von Henning zeigen einmal mehr wessen Geistes Kind sich mit den Eurosibiriern auch im Bundesvorstand der NPD breit gemacht hat. Während die einen mit "westlichen Werten" argumentieren, tun dies andere mit der angeblichen "Überlegenheit" mancher Rassen über andere. X(

http://nidinfo.wordpress.com/2010/01/30/…reizwort-rasse/
"Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt,die eigene Nationalität zu vergessen,so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen."

Friedrich Engels

"Für das Erlernen des aufrechten Gangs in Richtung Freiheit ist das Selbstbestimmungsrecht der deutschen Nation sozialistisch zu konkretisieren."

Rudi Dutschke

2

Dienstag, 2. Februar 2010, 20:29

"Angebliche" Ueberlegenheit? Ich frage mich dann, warum z.B. in Suedafrika Inder und Mischlinge erfolgreicher sind als Schwarze, obgleich alle drei Gruppen gleichermassen von der weissen Minderheit "unterdrueckt" worden waren, die Schwarzen die Mehrheitsbevoelkerung stellen und von den Massnahmen der Regierung ueberproportional profitieren. Die wenigen erfolgreichen Schwarzen haben alle gute politische Kontakte zur Regierungspartei; ohne diese Verbindungen waeren sie kaum erfolgreich. Vielleicht werden die diversen Bevoelkerungsgruppen in einigen Generationen auf dem selben Niveau sein, heute sind sie davon aber noch weit entfernt.

Es gibt eine deutliche Korrelation in Afrika zwischen wirtschaftlichem Erfolg und nicht-schwarzem Bevoelkerungsanteil. Je mehr Weisse, Mischlinge oder Inder/Araber, desto erfolgreicher die Laender.

Erstaunlicherweise sind auch in den USA, Brasilien, in diversen europaeischen Laendern die Schwarzen weit unten angesiedelt. Obama ist dabei kein Gegenbeispiel, auch keine Ausnahme, denn er ist kein Schwarzer, sondern ein Mischling, und diese sind durchaus motiviert und erfolgreich.

Allerdings kommt es auch darauf an, was ein Weisser/Europaer mit seinem hoeheren IQ anfaengt. Andere Laender zu ueberfallen, zu besetzen, auszubeuten oder zu unterdruecken, ist da genauso dumm, wie zu glauben, "alle seien gleich", oder sein Volk sei "an allen Uebeln dieser Welt schuld", oder muesse auf ewig fuer irgendwelche Suenden bezahlen.

Haiti soll sich selbst regieren. Eine wirtschaftlich erfolgreiche demokratische Republik westlichen Standards ist aber nicht zu erwarten. Aber der Westen entspricht ja nicht einmal mehr selbst seinen eigenen Anspruechen und Moeglichkeiten, weil die Laender des Westens von einer korrupten, geldgeilen Minderheit regiert und manipuliert werden. Aber das ist ein anderes Thema.
Mit republikanischen Grüßen aus Windhoek!

3

Dienstag, 2. Februar 2010, 20:54

@hlindner

Am Ende zählt aber ncht der wirtschaftliche Erfolg, sondern das quantitative Wachstum eines Volkes. Und da sind die Schwarzen den Weißen weit überlegen.

4

Dienstag, 2. Februar 2010, 20:58

Das quantitative Bevölkerungswachstum ist im 21. Jahrhundert eher ein Nachteil als ein Vorteil.
Die Zeiten wo große Einwohnerzahlen den Ländern Vorteile brachten sind längst vorbei...
Haiti ist übrigens für karibische Verhältnisse extrem überbevölkert, manche machen diesen Faktor für deren besonders krasse Armut mit verantwortlich
"Ein Wahrzeichen nur gilt: das Vaterland zu erretten!" - Ilias, 12. Gesang, 243 / Hektor

"Ein von Eifer entflammter Mensch reicht hin, ein ganzes Volk aufzurichten."

Johannes Chrysostomos

"Du wirst mit Recht alles in deiner Macht haben, wenn du König über dich selbst sein kannst."


Claudian

5

Dienstag, 2. Februar 2010, 20:59

Die Überlegenheitstheorie klappt nicht ganz. Barack Obama und Tiger Woods sind ERFOLGREICHER als die weißen Herrenmenschen Thierry und Henning. Gerald Asamoah ist erfolgreicher als die meisten Mitglieder des NW. Die IQ-Umfragen sind völlig veraltet, neuere weisen etwa in den USA auf einen fast gleich großen IQ zwischen Schwarzen und Weißen hin. Jedenfalls ist dieser Abstand nicht so groß wie dies hier Henning behauptete.

Unterschiede gibt es natürlich und auf diese zu verweisen ist für mich nicht unbedingt "rassistisch", es sei denn dies geschieht wie in dem betreffenden Text. Solcherlei Ansichten wie von Henning und anderen geäußert deuten auf einen Minderwertigkeitskomplex hin.
"Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt,die eigene Nationalität zu vergessen,so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen."

Friedrich Engels

"Für das Erlernen des aufrechten Gangs in Richtung Freiheit ist das Selbstbestimmungsrecht der deutschen Nation sozialistisch zu konkretisieren."

Rudi Dutschke

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