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1

Mittwoch, 10. März 2010, 13:49

Balkanisierung

Die Preußische Allgemeine Zeitung (PAZ) spricht in dieser Woche ein Thema an, welches jedem, der mit offenen Augen durch die Welt geht, geläufig sein sollte: Die sichtbare Verwahrlosung der BRD.

Rückblickend schwärmt der Autor Hans Heckel:

Zitat

Ihre in der Welt beneidete Infrastruktur war jahrzehntelang der Stolz der Bundesrepublik: Tadellose Straßen und Autobahnen, pünktliche Züge und Busse, moderne Häfen und Flughäfen standen für das Ganze, das Land, in dem die Dinge eben funktionierten. Mit einer Mischung aus Stolz und ein wenig Herablassung blickten viele Bundesbürger über die Grenzen, wo es im Vergleich zu ihrem Staat drunter und drüber zu gehen schien.

Dem kann nur zugestimmt werden.
Als ich vor ca. 25 Jahren den kommunistischen Fernen Osten besuchen durfte, wurde mir schlagartig klar, warum kein Ausländer halbzivilisierter Herkunft die BRD je wieder (freiwillig) verlassen würde. Jede zivilisatorische Tätigkeit (in normaler Umgebung) dort war ein Glücksspiel: Mal ging das Licht an, wenn der Schalter angeknipst wurde, mal nicht. So ging es mit Heizung, Wasser, Strom u.v.a. mehr. Von den Zuständen der öffentlichen Einrichtungen und Straßen ganz zu schweigen.

Nun schildert die PAZ in zutreffenden Worten:

Zitat

Der Blick auf die vom Winter zerfurchten Straßen bestärkt ein verbreitetes Gefühl, dass etwas nicht stimmt im bundesdeutschen Staat. Jeder weiß: Das hat nicht allein der harte Winter gemacht. Jahrelange Vernachlässigung tritt, vom Frost aufgesprengt, nur deutlicher denn je zutage.

und fährt fort:

Zitat

Am Nimbus des vermeintlich „blitzblanken Gemeinwesens“ nagen spektakuläre Skandale wie das Berliner S-Bahn-Chaos oder die Katastrophe beim Kölner U-Bahn-Bau. Dort wurde ein Versagen der gesamten Organisationsstruktur sichtbar. Genau darauf aber waren die Deutschen doch so stolz: ihre überlegene Organisation. Statt dessen offenbarte sich ein Knäuel aus Inkompetenz und Dickfelligkeit.

Schließlich konstatiert die PAZ

Zitat

Die Lage erinnert den einen oder anderen gar an die sieche DDR, wo „Leuchtturmprojekte“ und großspurige Ankündigungen Leistungsfähigkeit simulierten, als das Land längst am Abgrund stand.

Als Grund des Übels wird das maßlose verschwenderische Gebaren und in dessen Folge die Finanznot unserer „Staatsführung“ ausgemacht, was ja sicherlich zum Teil auch zutrifft.

Dennoch vollzieht sich hier, für den Umerzogenen fast unsichtbar, ein Wandel, der seine Ursache in der hemmungslosen Einwanderung fremder Menschen hat, die mit ihrer Lebenseinstellung dem (ehemaligen) deutschen Staatswesen zunehmend den Stempel aufdrücken:
Wir balkanisieren.
Vorbei ist es mit dem anspruchsvollen, daher quälenden „Made in Germany“. So wie guter Wein durch zugefügtes Wasser verschlechtert (verdünnt) wird, so ist den Deutschen, durch die Zuwanderung der Immigranten, ihre völkische Exklusivität (Christopher Caldwell) abhandengekommen. Dabei ist es nicht nur die Umerziehung alleine, sondern zum großen Teil das obligatorische Mitbringsel der Fremdstämmigen: Ihre Mentalität. Und diese setzt sich durch ihre allgegenwärtigen Träger immer mehr im öffentlichen Leben durch:
Ob Fahrkartenkontrolleur, Busfahrer, Bauarbeiter, Putzfrau/mann, Postbote, städtischer Sachbearbeiter, Arzt und Helferin, Kassiererin, Studenten, Dozenten, Kfz-Mechaniker, Tankwart - es gibt kaum einen Lebensbereich mehr, in dem nicht fremde Akzente anstelle einer einwandfreien, richtigen deutschen Aussprache zu hören sind.
Unseren Kindern kommt das schon als normales Sprachidiom vor, sie sind ja nichts anderes gewöhnt, und in gleicher Weise werden ihnen die Anspruchslosigkeit und der Verfall der Infrastruktur als normal vorkommen.
Es ist zu befürchten, dass dieser Trend in Richtung DDR und darüber hinaus weitergeht, wenn sich die nationalen Kräfte nicht endlich besinnen………..

http://www.ostpreussen.de/zeitung/nachri…erbroeselt.html

Hybris

memento mori

Beiträge: 2 963

Aktivitätspunkte: 14 960

Beruf: Staats- und Wirtschaftswissenschaftler, Organisator, Kunsthistoriker

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2

Mittwoch, 10. März 2010, 14:27

Die Verwahrlosung ist untrennbar mit dem Fremdproletariat verbunden!
Antihumanismus ist wahre Humanität!

Otto von Bismarck

frisches Mitglied des Forenadels

Beiträge: 776

Aktivitätspunkte: 4 175

Wohnort: Berlin

Beruf: Inititaor und Leiter des unterwasserarchaeologischen Projektes "San Simon"; Beamter i. R.

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3

Mittwoch, 10. März 2010, 14:33

Antwort auf den Beitrag von Moench Gregor

Hallo Leute,
Dieses Hintergrundwissen, ein solcher Beitrag muesste uns jeden Tag von morgens bis abends um die Ohren geschlagen werden, damit wir aufwachen und erkennen, dass hinter der zunehmenden Verwahrlosung System steckt.
Deutschland als Nation soll doch in jeder Weise "abgewirtschaftet" werden. Das ist doch laengst kein Tabu mehr sondern ein Politikum.
Nachdem sich der "Wolf im Schaftspelz" in der CDU, noch dazu als Kanzlerin unterwegs, "geoutet" hat, dass sie nur vorgespielt hat "nationale" Interessen zu verfolgen und durchzusetzen, wird sich Deutschland als Nation weiter zerlegen, wie Aas in der Sonne.
Die "Sozialdemokraten, Kommunisten, Linken, Sozialisten usw." haben sich 60 jahre auf deutschem Boden politisch "austoben" koennen. Es ist an der Zeit, dass wieder Politiker in Deutschland an die Macht kommen, die Deutschland seine Wuerde, Identitaet und politsche Eigenstaendigkeit wiedergeben und zu dem machen, was es einmal war:

Vor dem Hintergrund einer tausendjaerhigen Geschichte ein glaenzendes Vorbild fuer alle Anderen.

Soviel von mir dazu.Gruss an Euch alle.
OvB 3/2010 :thumbup:
„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht
wagen, ist es schwer.“

4

Mittwoch, 10. März 2010, 18:27

Das mag ja sein das es an der Zeit für solche Politiker ist, die Deutschland seinen Glanz zurückgeben, dies wird aber in den nächsten Jahrzehnten nicht passieren, da sich die Mehrheit der Deutschen, wie bereits gefühlte 1001 mal erwähnt, (aber meinetwegen gerne hier noch einmal zum 1002. Mal: ) nicht für Politik interessiert und es darüberhinaus zum jetzigen Zeitpunkt keine regierungsfähigen Alternativen gibt.
"Ein Wahrzeichen nur gilt: das Vaterland zu erretten!" - Ilias, 12. Gesang, 243 / Hektor

"Ein von Eifer entflammter Mensch reicht hin, ein ganzes Volk aufzurichten."

Johannes Chrysostomos

"Du wirst mit Recht alles in deiner Macht haben, wenn du König über dich selbst sein kannst."


Claudian

5

Mittwoch, 10. März 2010, 18:31

Das mag ja sein das es an der Zeit für solche Politiker ist, die Deutschland seinen Glanz zurückgeben, dies wird aber in den nächsten Jahrzehnten nicht passieren, da sich die Mehrheit der Deutschen, wie bereits gefühlte 1001 mal erwähnt, (aber meinetwegen gerne hier noch einmal zum 1002. Mal: ) nicht für Politik interessiert und es darüberhinaus zum jetzigen Zeitpunkt keine regierungsfähigen Alternativen gibt.


Da gebe ich dir mal recht.

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