„Frankreich ist weder ein Volk noch eine Sprache, noch ein Gebiet, noch eine Religion. Es ist ein Sammelsurium von Völkern, die zusammenleben wollen. Es gibt keine angestammten Franzosen, sondern es gibt Frankreich nur als Gemisch aus Menschen unterschiedlicher Herkunft.“
Worte, aus denen eigentlich die Hymne der BRD-Gutmenschen gemacht ist.
Doch weit gefehlt; kein geringerer als der französische Einwanderungsminister Eric Besson sprach diese Worte am 5. Januar dieses Jahres aus.
Verständlich, spricht der in Marokko geborene Sohn eines Franzosen und einer Libanesin nicht nur in eigener Sache, sondern geradezu im Sinne seines Chefs, des französischen Präsidenten Sarkozy.
Denn, so die Junge Freiheit,
Schon 1999 gestand er (Sarkozy; Anm.: M.G.) seinem alten politischen Rivalen Philippe de Villiers, der heute für Libertas im Europaparlament sitzt: „Du hast Glück, Philippe, daß du Frankreich liebst, seine Geschichte, seine Landschaften. Mich persönlich läßt das alles kalt. Ich interessiere mich nur für die Zukunft.“
Wobei er natürlich nur seine persönliche meinte.
Später präzisierte er.
Sarkozy wiederum, der jüngst erklärte, er sei zum Präsidenten gewählt worden, „um die französische nationale Identität zu verteidigen“, schrieb 2006: „Ich glaube, daß die Franzosen sich ein neues Frankreich wünschen (...) Ein Frankreich, in dem der Begriff ‘angestammter Franzose’ nicht mehr existiert.“
Desillusionierenderweise lassen sich die Nachkommen der französischen Revolution und des „Napoleonischen Reiches“ das alles, genau wie ihre, der Dekadenz anheimfallenden, östlichen Nachbarn in der BRD, ohne nennenswertes Aufbegehren gefallen.
Da bleiben Fragen:
Gibt es keine „Grande Nation“ mehr, oder hat das Verdummungsvirus auch hier signifikant zugeschlagen, oder ist das der Beginn der europäischen Harmonisierung auf dem Sektor der Volksverblödung, was, bei aller vermeintlicher „Erbfeindschaft“, kein Trost für uns sein kann.
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